
Was ist Linux?
Linux ist ein freies, unixähnliches Mehrbenutzer-Betriebssystem, das maßgeblich auf GNU-Software basiert. Dieses modular aufgebaute Betriebssystem wird von Softwareentwicklern auf der ganzen Welt kontinuierlich weiterentwickelt. Linux findet Anwendung bei Privatpersonen, Regierungen, Organisationen und Unternehmen. Eine bedeutende Verbreitung erlangte es im Jahr 1992, als der Linux-Kernel unter der freien GPL-Lizenz lizenziert wurde.
Linux wird beispielsweise auf Arbeitsplatzrechnern, Servern, Mobiltelefonen, Routern, Embedded Systems und Supercomputern eingesetzt.
Einsatz auf Computer
Für den Einsatz auf Computern kommen hauptsächlich Linux-Distributionen zum Einsatz. Eine solche Distribution vereint den Linux-Kernel mit einer Vielzahl von Softwarekomponenten, um ein benutzerfreundliches Betriebssystem zu schaffen. Viele Anbieter und erfahrene Nutzer nehmen Anpassungen am Kernel vor, um ihn an ihre individuellen Anforderungen anzupassen.
Einsatz in Einplatinencomputer
Einplatinencomputer, wie der Raspberry Pi, nutzen überwiegend ein Linux-Betriebssystem.
Sicherheit von Linux auf Desktop-PCs
Die Sicherheit von Linux hängt maßgeblich von der eingesetzten Softwarekonfiguration ab. Durch die strengen Zugriffsrechte, die Linux implementiert, wird das Risiko, dass Malware wie Würmer und Viren verbreitet werden, erheblich verringert. In der Regel kann lediglich der ausführende Benutzer gefährdet werden, während das gesamte System weitgehend geschützt bleibt. Bisher sind nur äußerst wenige Viren für Linux dokumentiert worden.
Sicherheit von Linux auf Servern
Im Gegensatz zu Desktop-Rechnern hängt die Sicherheit von Serversystemen maßgeblich von der Erfahrung der Administratoren mit dem jeweiligen System ab. Zudem gibt es zahlreiche spezialisierte Linux-Distributionen, die der Sicherheit oberste Priorität einräumen. Ein weiterer Vorteil von Linux ist, dass es kostenlos ist. Dies ermöglicht Administratoren, das System in unterschiedlichen Szenarien zu installieren und ohne zusätzlichen Aufwand eingehende Tests durchzuführen. Dank der Open-Source-Natur von Linux hat jeder die Möglichkeit, den Quellcode zu analysieren, zu untersuchen und zu modifizieren. Dies führt dazu, dass der Code von deutlich mehr Personen überprüft wird als bei proprietärer Software. Infolgedessen werden Sicherheitslücken schneller erkannt und können zeitnah behoben werden.